- Bild Schauspiele

Überflieger
aus der Fotoserie „nicht von diesem Ort“  2007

Schauspiele


Operation SturmHaube

mind. 5 D  (2015)
frei zur UA, die Rechte liegen bei der Autorin

Ein Kunst-Stück. Ein politisches Stück. Eine Collage. Ein Sprachspiel.
Der Versuch verschiedener Künstlerinnen dem (Bilder-) Krieg entgegenzutreten und dem Grauen eine Form zu geben. Im Stellvertreter-Objekt der Sturmhaube manifestiert sich alles: Bilder, Beobachtungen und Begegnungen mit Gewalt, Terror und Krieg. Satirisch, brutal, skurril und humorvoll.

Der Optimierte

2 D, 2 H (2012)
nominiert bei Autorentage “Stück auf!” April 2013 Schauspiel Essen
UA 2.9.2016, Sprechwerk Hamburg,  Theaterverlag Hofmann-Paul

Ellen und Lutz lieben ihren jugendlichen Sohn Alex. Er ist herausragend in der Schule, in Schach, Fußball und im Klavierspiel. Alex ist nett, sozial und tolerant. Alex ist perfekt. Das regt Lutz auf. Warum ist Alex so friedfertig? Wo bleibt seine Pubertäts-Revolution?
Tara, Studienfreundin von Ellen, arbeitet in dem Labor aus dem Alex kommt. Ihr Sohn Tobi, einst Alex bester Freund, hasst dessen Überlegenheit und nimmt gewalttätig Rache. Alex wehrt sich nicht und nun muss Tobi weg.
Warum schützt Tara Alex und nicht ihren Sohn Tobi? Was weiß Tara über Alex, was Ellen und Lutz nicht wissen? Lutz´ Journalisten-Freund Fred geht der Sache nach. Ist Alex Erbgut manipuliert? Ist Alex ein Experiment aus dem Labor? Sind Ellen und Lutz als Eltern Teil des Experiments? Kann man einen Menschen wie Alex überhaupt aushalten, die eigene Normalität vor Augen? Ist Gewalt deshalb unweigerlich eine normale Reaktion auf Alex Art?

Scherbenkonto

2 D, 1 H (2012)
UA 27.2.2013 von ZAT im monsun theater Hamburg, Theaterverlag Hofmann-Paul

Drei Personen, Sohn, Tochter, Schwiegertochter, müssen den Haushalt des verstorbenen Vaters auflösen. Der Hausrat wird verpackt, der Nachlass sortiert, ein Testament gesucht.
Drei Mal wird diese Situation gespielt und jedes Mal hat bereits ein anderer Charakter am Vortag gepackt. Drei Mal herrscht eine andere Grundstimmung:  Nüchternheit, Erleichterung oder Verzweiflung bis zu Hass.
Drei Mal wechselt der Blick die Richtung und verschiebt sich der Fokus auf die Familiengeschichte, denn jeder Beteiligte durchlebt die Vergangenheit anders, färbt sie nach bestem Wissen. Erzählt jeder die Wahrheit?

namenlos

1 D, 1 H  (2011)
3.Preis beim 3. Augsburger Dramatikerpreis 2011
UA 1.12.2017, eperimentalbühne Freiburg, Theaterverlag Hofmann-Paul

SIE und ER, ein Schauspielerpaar, proben ein neues Stück in ihrem eigenen kleinen Theater: die Annäherung einer deutschen Studentin an ihren muslimischen Mitstudenten, einen Schläfer. Zwischen den Proben eröffnet Sie ihm ihren Kinderwunsch. Er will nichts von einem Kind wissen. Sie behauptet schon schwanger zu sein und ihn zu verlassen, sollte er sich nicht für das Kind entscheiden. Die Ebenen zwischen den Dialogen zum neuen Stück und dem Privatleben der Protagonisten werden durchlässig. Die Angst vor der Vaterrolle lässt ihn wieder zur Flasche greifen. Sie erkennt seine Unfähigkeit Verantwortung zu übernehmen, entscheidet sich gegen das Kind und verlässt ihn. Nach einer Woche – zur ausverkauften Premiere – kehrt SIE zurück und findet ihn volltrunken. Kann SIE den Abend irgendwie retten?

Hausmusik

2 D, 5 H  (2013)
frei zur UA, Die Rechte liegen bei der Autorin

Moni, ihr Mann Ulrich und ihr arbeitsloser Bruder, versuchen im geerbten Haus in guter Lage am Berg, heimisch zu werden. Ulrich geht in der Arbeit am alten Haus und dem Garten auf, Moni hört das Haus ächzen und flüstern, der Bruder trinkt. Silke und Wolf haben die untere Wohnung gekauft. Die vierte Wohnung des Hauses ist schon ewig an die Schmidts vermietet.
Plötzlich tauchen wachsende Risse in den Außenwänden auf und nun beschäftigt alle das sich senkende Haus. Auch in den Beziehungen bröckelt es. Alte und neue Ängste kommen ans Licht. Alle Risse werden besichtigt, nur die Schmidts machen ihre Tür nicht auf.
Ein, vom Bruder alarmierter, Jugendamtsmitarbeiter kommt und birgt ein unterernährtes Kind aus der vermüllten Wohnung der Schmidts. Die Eigentümer verdrängen diese Realität, warten stoisch auf den Gutachter, der ihr Haus retten soll.

Weitere Stücke auf Anfrage