Klingel-Poesie

Klingel-Poesie

Meine neue Leidenschaft ist die Klingel-Poesie, die hinter zufälligen Namens-Kombinationen auf Klingeltafeln steckt.

Klingeltafel

Es war im Sommer. Der einzige Hess in unserer Nachbarschaft, holte seinen Grill aus dem Keller. „Geh´ mit deinem Schmutzler weg“, sagte Arnold angeekelt, „den kann man wirklich nicht mehr benutzen. Er traf damit den Nagel auf den Kopf und es half nur eines: Neubauer oder besser: neu kaufen. Deshalb Fuhrmann zusammen zum Baumarkt, legte einen ordentlichen Silberberg in die Hände der Kassiererin und kam stolz mit einem Superteil zurück. Leider hatten sie die Grillkohle vergessen, was Streit gab, denn allen war klar: Schulz waren natürlich die Anderen.
Das Los entschied und traf Ayaz, der „Himmerich“ nuschelte und zurückfuhr.
Und dann wurde endlich am Weiler gegrillt.
Sogar Tivadar. Er hatte schon ein, zwei Voetterl zu viel getrunken und flötete: „Oschatz, Wedler mit seinen Pappenroth, den Qualm nicht in meine Richtung!“
Da kam Just ein Chwal an Weihrauch, mit dem ein Gourmet unter uns sein Hänchen würzte, zu ihm geweht. Hustend und maulend zog er ab: „Typisch, den Kümpers nicht die Bohne.“
Etwas später kommt er torkelnd hinterm Steinberg mit einem Motorrad-Helmers zurück. Visier geschlossen. Im Blödsinn machen ist er ein Asmussen wir ihm lassen.

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